Erfahrungsbericht: Ausbildung in der IT
Von der IT-Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
Vom ersten Tag meiner Ausbildung an fühlte ich mich in der Teijin-Familie willkommen. Das war am 29. August 2018. Das lag nicht nur an der Aufmerksamkeit meiner Ausbilder, sondern auch an der Offenheit meiner Kollegen: Egal an welchem Punkt meiner Ausbildung, ich konnte immer jeden ansprechen, ob aus der IT-Entwicklung oder aus dem Bereich IT-Service & Infrastruktur.
Zu Beginn wurden wir langsam an die Programmierung herangeführt und erhielten in den ersten acht Wochen einen Crashkurs in unserer Programmiersprache Delphi von verschiedenen "Delphianern" unter der Leitung von Marco Cantú.
Schon zu diesem Zeitpunkt merkte ich, dass sich meine Vorgesetzten ernsthafte Gedanken gemacht hatten, um uns eine gute Basis für die Zukunft zu schaffen. Auch die wöchentlichen Trainingseinheiten zeigten, dass großes Interesse an uns bestand. Nach einigen Wochen hatten unsere Ausbilder ein System entwickelt, wie wir Auszubildenden unsere Systeme und vor allem die firmeninterne Software am besten kennenlernen konnten. Aus diesem Grund wurden wir schon sehr früh im Support eingesetzt, saßen zunächst nur neben einem Support-Kollegen und übernahmen darauf aufbauend bald selbst das Telefon. Beim Support habe ich jedoch schnell gemerkt, dass nicht nur meine direkt angeschlossenen Kollegen, sondern auch alle anderen sehr verständnisvoll und mitfühlend waren und auch in stressigen Situationen immer ruhig blieben.
Die Teijin-Familie glänzt aber nicht nur in arbeitsbezogenen Punkten, sondern auch in der Freizeitgestaltung. Obwohl ich erst seit einem Jahr im Unternehmen bin, habe ich bereits an unserem Firmenlauf teilgenommen, der letztes Jahr zum ersten Mal in Heinsberg stattfand. Auch durch die geniale Weihnachtsfeier habe ich gemerkt, wie sehr unsere bunte Familie eigentlich zusammenhängt.
Zu meinen Aufgaben gehören, wie bereits erwähnt, der Support, aber auch Fehlerbehebungen und Weiterentwicklungen. So wurde uns Azubis sehr schnell ein ganz neues Themengebiet für alle Mitarbeiter in der IT-Entwicklung vermittelt: Android-Entwicklung. Das war für mich ein schönes Signal, dass meine Kollegen mir vertrauen. Es zeigte mir auch, dass man als Anwendungsentwickler nie aufhören kann zu lernen.
Mittwochs und donnerstags waren immer meine Tage in der Berufsschule, und wenn ich mal eine Klausur schreiben oder generell Stoff nachholen musste, hat mir jeder Kollege mit seinem Wissen geholfen, so gut er konnte. Auch musste ich öfter Präsentationen für die Schule vorbereiten, und dabei ging es nicht immer nur um Programmierung, sondern auch um Hardware oder politische Themen. Egal, welche Fragen ich hatte, jeder meiner Kollegen hat immer sein Bestes gegeben.